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Lehm? – Lehm!
Lehm ist ein Verwitterungsprodukt der Natur und besteht aus Ton, Sand und Schluff, sehr feinen Teilchen. Die Tonminerale sind für die Bindefähigkeit des Gemischs verantwortlich. Je nach Tonsorte und Abbauort weist der Lehm unterschiedliche Zusammensetzungen auf.
Die Zugabe von Sanden (Strukturgeber), Pigmenten, Verarbeitungs-Hilfen (z.B. Pflanzenstärken) und Effektzuschlägen wie spezielle Körnungen oder Fasern machen dann die unterschiedlichen Strukturen und Putzsysteme aus. So ist es möglich, aus den verschiedenen Rohstoffen vom dünnschichtigen Streichputz bis hin zum Grundputz für Wandheizungen sehr vielfältige Putzsorten herzustellen. Auf die Zugabe von hydraulischen Bindemitteln (Gips, Kalk usw.) wird konsequent verzichtet.
Lehm – Eigenschaften!
Alle Eigenschaften in ihrem vollem zu beschreiben, würde sicher den Rahmen sprengen. Daher ist eine Beschränkung auf einige wenige, aber durchaus interessante Eigenschaften notwendig.
Feuchteregulierung Die Feuchte regulierende Wirkung von Lehm im Bezug auf das Raumklima ist mittlerweile bekannt. Interessant in diesem Zusammenhang vielleicht noch die Tatsache, dass lediglich die ersten 10 mm einer Schicht sehr großen Einfluss auf das Raumklima haben, wobei die ersten 2 – 3 mm schneller reagieren als die restlichen Schichtstärken. Demzufolge ist vor allem die Flächengröße der wesentliche Einflussfaktor, nicht etwa die Schichtdicke
Die Luftreinigung – ein unerforschtes Phänomen! Die Luftreinigung durch Lehm ist ein Phänomen, das bisher noch nicht wissenschaftlich nachweisbar ist. Prof. Gernot Minke von der Gesamthochschule Kassel ist bemüht, in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen dieser erstaunlichen Fähigkeit wissenschaftlich auf den Grund zu gehen. LESANDO hat bei diesem Vorhaben seine Unterstützung zugesagt. Eigene Erfahrungen bestätigen nämlich, dass auch nach Jahren in Räumen, die nur dünne Lehmputzschichten haben, selbst bei größerer Belastung die typischen Gerüche nicht zu vernehmen sind.
Die Konservierung von Holz, die unbegrenzte Lagerfähigkeit, die Wärmespeicherung und andere Eigenschaften bedürfen mittlerweile nicht mehr ausführlichen Berichterstattungen. Auch ein Indiz dafür, dass der Baustoff Lehm seit Jahren wieder sehr ernst genommen wird.
Elektrosmog und Lehmputz? In jüngster Zeit rückt jedoch eine andere Eigenschaft in den Mittelpunkt der Betrachtung: die Fähigkeit, den Einfluss hochfrequenter Strahlung zu reduzieren. Bei Versuchen hat man festgestellt, dass der Baustoff Lehm ab einer gewissen Schichtdicke doch erhebliche Abschirmwirkung aufweist. Jedoch ist es aufgrund technischer Gegebenheiten in den meisten Fällen nicht möglich, derart starke Wandschichten aufzubauen. LESANDO hat hier aber eine erstaunliche Erfindung gemacht. Der Abschirmputz MENO verfügt nur über eine Schichtstärke von 1,5 mm und ist mit haarfeinen, hochwertigen Karbonfasern versetzt, so dass die Strahlung im Bereich von D- und E-Netzen des Mobilfunks um 99,7 % reduziert wird. Vergleichende Messungen haben festgestellt, dass z.B. andere Putzsysteme mit vergleichbarer massenmäßigen Zusammensetzung weitaus geringere Abschirmwirkungen besitzen. Der Grund: die hohe Feuchte, die im Lehm gespeichert ist, wirkt wie ein zusätzliches Schutzschild, verbessert dabei aber auch gleichzeitig das Raumklima und verhindert die Anreicherung von Reizstoffen und Allergenen in der Raumluft. Eine perfekte Kombination sehr wichtiger Vorteile, die bislang unerreicht sind. Weitere Informationen zum Abschirmputz MENO finden Sie auch auf der LESANDO Webpage.
Weitere Informationen finden sie unter www.lesando.de
In der Ausgabe II. Quartal 2008 des Magazins ORTHOpress ist der Artikel “Wohnen sie gesund?” erschienen.
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